Archiv der Kategorie: news

Logbuch #29 Woche 4

#29 Und wir flogen tausen Jahre
Woche  04.
(02.08. – 08.08.2017)

Frauke Rubarth, Susanne Tod, Eyk Kauly, Thomas Nestler

image1

Die letzten Tage

Die letzten Tage sind geprägt von der Aussicht auf das Making Off am 13.8., wir versuchen aber dennoch, weiterhin „unbefangen“ zu forschen und versuchen uns u.a. an den Themen „Streit“ und „Einsatz von Wind“. Wir nutzen unsere Mentorengespräche in dieser Woche, um mit Kristin konkrete Fragestellungen zu bearbeiten.

Aus der Praxis…

Versuch 1 „Wind“

Einsatz der Windmaschine und Beschäftigung mit dem Thema Wind und seine Wirkung auf Objekte und Menschen. Hierfür setzen wir eine Windmaschine ein, pusten durch Rohre, fächeln uns Luft zu, blasen verschiedene Gegenstände auf (z.B. selbst genähte Rakete) usw.
Basis für die Spielsituation ist das Spiel „Planetenstrudel“, mit dem wir schon zu Beginn der Residenz gearbeitet haben.
Folgende Planeten werden in den Durchläufen gezogen und gespielt:

  • – „Planet der Sitzenden“ und „Planet Tierparadies“
  • – „Krabbelplanet“: das Bühnenbild wird auf die Bühne gepustet (Butterbrottüten) „Windplanet“: Steigerung von pusten  – Rohr – hin zur Windmaschine.

 

Versuch 2 „Synchronitäten“

Thomas und Eyk sollen folgende sechs Handlungen / Situationen möglichst zum selben Zeitpunkt im Spielablauf zeigen:

  1. image21. Suchen mit Ganzkörperdrehung
  2. 2. Sich deutlich kratzen
  3. 3. Suchen und Finden
  4. 4. Feuerwerk ansehen
  5. 5. Gemeinsamer Fingerflug
  6. 6. Sich verfliegen

Sie agieren jeweils in ihrer Welt, kommen jedoch an bestimmten Punkten zusammen und führen ihre Handlung gleichzeitig / synchron aus (siehe die oben beschriebenen sechs Handlungen) sollen.

Erkenntnis: es ist genau zu unterscheiden, ob es sich um Momente handelt, die

  1. 1. Nicht synchron geschehen, aber jeder führt sie allein aus (z.B. Kratzen);
  2. 2. synchron geschehen, im Kontakt miteinander (z.B. Fingerflug);
  3. 3. synchron geschehen, ohne Kontakt zueinander (z.B. Feuerwerk ansehen)
  4. 4. gleich ausgehführt werden, teil-synchron mit Berührung der anderen Welt (z.B. Papierwurf über Wand)

Zu beachten ist hier vor allem, in welchem Moment die Handlungen geschehen, und welche Signale es zwischen Eyk und Thomas gibt, um mehr Synchronität zu erlangen oder auch für „gezielte Versetztheit“.…
Weiterlesen

Logbuch #32 Woche 2

Woche  02.
HOLY CHICKS & GLORY DICKS. How to perform gender identity
Logbuch

Die 32. Gruppe besteht aus vier Künstler*Innen

licht

Wir mythologisieren und fabulusieren unser selbst in Hinsicht auf Reichtum und Männlichkeit.
Es entstehen vier performative Texte: Zwei Held*Innen Mythen, eine Adelsbekundung und ein russisches Männlichkeitsmärchen.
Wir versuchen uns nicht in Hinsicht auf das prekäre zu untersuchen sondern unsere weiße Mittelschichtenpositionen zu beleuchten.
Versuche, Wahrheit und Fiktion in unseren Biographien zu beleuchten. Welche Teile lässt man raus, welchenbringt man vermehrt rein: Mythos Ich.

mindmap

Wir sammeln die Themenbereiche der Versuche der vergangenen 6 Arbeitstage:

.Das Artifizielle von Biographien herausstellen.
.Mythische Biographien erstellen.
.Inszenierungen von Status und Geschlecht.
.Männlichkeiten als Strategien.
.Übernahme von (christlich-) religiösen Inszenierungsstrategien

Was interessiert uns an Männlichkeit und der Idee von Reichtum/Erfolg:

.Wie ist das Verhältnis von Mänlichkeit und Erfolg?
.Werde ich erfolgreicher wenn ich männlicher performe?
.Sind Verbände eine männliche Kultur?
.Was ist unser Begehren daran männlich zu performen?
.Wie verhandele ich als queerer-cis Mann meine männlichkeit?
.Die sanfte Männlichkeit: Byron, Nerds, Soft Boys, Sad Boys
.Die schwule Frau, der lesbische Mann als Kategorien von Genderidentity
.Potenz als Tool des Kapitalismus, weibliche Potenz
.Welche Formen von Reichtum begehren wir als Personen?
.Gegensatzinszenierungen: inszenierte Armut durch den Mittelstand (Gangsterkult, Hipster-Kunststudent*innenstyle)
.Wie inszeniert sich Reichtum noch?
.Welche Bilder von Männlichkeit begegnen uns aktuell in digitalen Medien?

sportWir gehen wieder in einen schnellen Praxisversuch. In unseren vier Performanceübungen stellt sich jetzt die Frage nach dem Scheitern der Nachahmung und der Verkörperung. Ist es interessant das Scheitern und Üben der Männlichkeit auf der Bühne zu sehen, in welcher Formung? Welche queeren Figuren entstehen in unseren Darstellungen zwischen den zwei Binaritäten?

Wir beschäftigen uns mit Konstruktion von Männlichkeit, insbesondere Konzentration auf “female masculinity” und “maleness” versus “masculinity” (siehe J. Jack Halberstam)…
Weiterlesen

Logbuch #31 Woche 2

Woche  02.
Bodies We Fail
Logbuch

 Montag 14.08
Zumal Michael erst eine Woche später nach Bielefeld reiste, stand unser erster gemeinsamer Tag hier zu dritt zunächst ganz im Zeichen eines ersten körperlichen Zusammenfindens. Dabei eröffnete sich uns zunächst die ganz elementare Frage:
Wie wärmen wir uns, angesichts unserer körperlichen Differenzen, gemeinsam auf?
Wir entschieden uns für eine Warm-Up Praxis, die wir von im Rahmen diverser Workshops von Keith Hensessy kennengelernt haben. Eben diese Praxis teilt sich in drei Phasen: Shaking, fucking the space, slow movement. Diese elementare Struktur erlaubte uns, das gleiche Bewegungsmaterial zu teilen und dennoch unserer Körperlichkeiten in je eigener Weise einzubringen.
Sodann stellte sich uns in einer ersten gemeinsamen körperlichen Annäherung an unser Thema die Frage: in welcher Weise und in welcher Form können wir das monströse, wiederum vor dem Hintergrund unserer körperlichen Differenzen, gemeinsam bewegungspraktisch übersetzen?
Wir entschieden uns für die Anknüpfung an ein Material, das wir bereits vor längerer Zeit kurz angerissen haben und dessen zugrunde liegende Bewegungspraxis wir als “Practice the Monster” bezeichnen: Ausrichtung zum Publikum bzw. zur Kamera, wiederholte monströse Gesten der Selbstdarstellung sind dabei zentrale Motive.
Schlussendlich befassen wir uns mit der Frage: In welcher Weise können wir zudem Monströsität stimmlich übersetzen?
Dabei erprobten wir die Praxis “Spirit of the introject”, welche ausgehend von einer Modulation der Atmung unterschiedliche Affekte evoziert.
Dienstag 15.08.
BRAINSTORMING DAY
Unser erstes Treffen mit unserem Mentor Gustavo erweist sich als freudiges aufeinandertreffen ähnlichgesinnter freaks. Gustavos künstlerischer Erfahrungswert in der Arbeit mit unterschiedlichen Körperlichkeiten, Genderidentifikationen und Menschen verschiedener kultureller Hintergründe erlaubt es uns ein weites Netz an für unsere Recherche wichtigen und fruchtbaren Themenkomplexen zu Spannen. Wir sprechen über die Terrorisierung des Körpers, über Sexualität und die Dekonstruktion von Rollenbildern in der Sexualität als Motor der uns hilft die Welt in und um uns zu verstehen. Wir verstehen Sexualität als Überbegriff der in Allem enthalten ist.…
Weiterlesen

Logbuch #32 Woche 1

Woche  01.
HOLY CHICKS & GLORY DICKS. How to perform gender identity
Logbuch

MEMADONNA

Wir kommen in Marburg an und überprüfen, nachdem wir uns im Theater eingerichtet haben, unseren Arbeitsplan.
Im Verlauf der Woche folgen wir dem von uns aufgebautem System:
Nach einem physischen Aufwärmen recherchieren wir zu Ikonisierung und insbesondere der Selbstinszenierung im Medium des Pop. Später spezialisieren wir uns auch auf Weiblichkeits/Männlichkeitsidee im Pop, Selbstdarstellung und 1Prestige/Reichtumsdarstellung über Instagram und Männlichkeitsperformance im heterosexuellem Stripteasekontext, fabulisierte Biographien, Imitation und Mimikry.

Aus den Rechercheeinheiten entwickeln wir im zweiten Teil des Tages einzeln schnelle szenische und installative Versuche.

Die erste Rechercheeinheit bringt uns schon (Arbeits-)Elemente, die wir über die gesamte Woche mittragen und in den weiteren Tagen erweitern und komplementieren.

 

2

Der Divadance und der dazugehörige Track ziehen sich verschiedenst durch unsere Versuche.

Es bilden sich folgende Stränge:

Wir fabulisieren unsere eigenen Biographien und präsentieren sie auf der Bühne als mächtige und dogmatische Einheiten.

Wir benutzen die mittelalterliche Mythologie des Christentums und eignen uns die Form des Turiner Grabtuchs an, bilden bzw. neue Reliquien.

3Wir untersuchen und kopieren Posen und Körperlichkeiten von Stars und Sternchen. Schnell stoßen wir auf Darstellung von Reichtum in sozialen Medien. Wir bilden in einem Versuch den Instagramaccount @richkidofflausen.

4Wir versuchen die Körperlichkeiten der von uns untersuchten Personen nachzustellen. Es bilden sich Kontraste zwischen Imitation, spontaner Nachahmung und improvisierter Aneignung.

Wir untersuchen spezifische Männlichkeitsbilder anhand Männlichkeitscoaching (Stimmtraining) und eignen uns Choreographien von männlichem Striptease an.

Oft bilden sich während der Versuche die Kontraste zum vorgeschriebenem Prestige oder Diventum und der tatsächlichen Einfachheit die auf der Bühne passiert.

Am Donnerstag stellen wir die entstandenen Elemente gegenüber, wir überlagern das recherchierte performative Material. Die Gleichzeitigkeit und andere Besetzungen der Szenen offenbaren neue Sichtweisen und Kontraste. Wie übertragbar ist Geschlechtigkeit? Wann und wie verlieren sich gewisse Symbole?

Schon während der anderen Tage sind unsere Darstellungsformate nicht nur frontal.…
Weiterlesen

Logbuch #31 Woche 1

Woche  01.
Bodies We Fail
Logbuch

Montag 7. August
Anreise nach und Ankommen in Bielefeld.
Treffen mit dem Flausenverband und dem Theaterlabor Bielefeld.

Dienstag 8. August
Nach unserer gestrigen Ankunft aus verschiedenen verrückten Kontexten sammeln wir uns im Theaterlabor Bielefeld um gemeinsam mit der Recherche zu BODIES WE FAIL zu beginnen. Die Auseinandersetzung mit scheinbar gescheiterten, oder nicht der Norm entsprechenden Körpern und die Frage, wie genau die spezifischen Eigenheit, die Beschaffenheit, das “Scheitern” dieser Körper als besonderer “Skill” und als Form der Virtuosität definiert werden können, bildet die Augsgangslage für unsere Arbeit hier. Spezifischer formulieren wir für die kommende Arbeitswoche folgende Fragen zu Monströsität und Virtuosität:

MONSTRÖS
Was ist ein Monster?
Was macht ein Monster aus ?
Welche Attribute lassen es uns als solches erkennen?
Was ist monströse Situation?
Gibt es monströse Zustände, sowohl körperliche als auch geistige?
Welche Vergangenheit und Geschichte hat das Monströsen in Kunst, Kultur und Gesellschaft?
Wie sieht ein zeitgenössisches Monster aus?
Wie und warum taucht das Monströse in Kultur, Popkultur und zeitgenössischer Kunst auf, zb. Wie in
Musikvideos von “die antwoord” und “arca” aber auch in Arbeiten von Mathew Barney.
Gibt es es ein Ästhetik des Monströsen?
Welche Rolle spielt das Monster in unserer Gesellschaft?
Welche Funktion hat das Monster innerhalb sozialen Lebens?
Brauchen wir Monster? Brauchen wir Freaks, und warum?
Welche Rolle spielt Voyeurismus gegenüber als monströs definierten Körpern?
Wie betrachten wir Monster?
Betrachten wir sie wie wir Tiere betrachten?

VIRTUOS
“Ein Virtuose ist jemand, der eine bestimmte Fähigkeit bis zur Perfektion oder mithilfe einer besonderen
Musikalität und Technik beherrscht “ wikipedia
Könnten wir über Körper, die von bestimmten Fähigkeiten ausgeschlossen sind als Träger einer ganz
neuen und eigenen Virtuosität sprechen?
Was verstehen wir unter Virtuosität?
Wiekönnen wir eine Virtuosität entwickeln, die der spezifischen Konstitution unseres Körpers entspricht?
Wie können wir mit der Eigensinnigkeit des Körpers arbeiten?

Weiterlesen

Logbuch #30 Woche 4

Woche  04.
WHATYOUSEEISWHATYOUGET
Logbuch

Anta Helena Recke, Elisabeth Hampe, Frieder Blume, Joana Tischkau

DSC_0605 DSC_0604

Ausgangspunkt im Bezug zu Arbeiten weißer europäischer Choreograf*Innen welche  in   Gruppen und Solo Arbeiten ihre Körper auf ihre potentielle Bild und Objekthaftigkeit sowie Gemeinschaftsstiftendes Potential hin untersuchen.
Eine Gruppe weißer Körper auf der Bühne repräsentiert die Gesamtheit der Menschheit, da der weiße Körper als neutral, unmarkiert und universell gilt.
Wie kann dies ausgestellt, sichtbar gemacht werden? IMG_20170730_173011Weißsein auch als spezifische Stilistik herausgearbeitet werden?
Weiße europäische Choreograf*innen können mit der objekthaftigkeit und desubjektivierung ihrer Körper experimentieren ohne dabei Ihre Subjektposition wirklich zu gefährden.
Wie steht dieses künstlerische Interesse im Verhältnis zu Choreographien Schwarzer Körper welche diesen Subjektstatus nicht von vorneherein behaupten können, historisch immer schon objektifiziert und fragmentiert dargestellt wurden.
Praktiken welche von weißen europäischen Choreograf*innen adaptiert werden, z.B. schütteln wackeln, roboterartige, maschinelle Bewegungen müssen von Ihnen nicht in einen sozialen Kontext gebracht werden, wirken im europäisch weißen Kunstkontext als abstrahierend und formalisiert.
Bewegungen und Affekt vom Kontext loszulösen identifizieren wir als ‚whitewashing’ kulturell konnotierter Bewegungspraktiken.
Folgende Strategien und Methodiken haben wir herausgearbeitet:

Anderer Umgang mit zeitlichkeit (oftmals verlangsamung)
Wiederholung
Austellung der Bewegungen im ‚leeren’ Raum
Reduktion/keine Verspieltheit und Dekoration
Normativierung durch normative KörperIMG_20170730_174727

Workshoprecherche vom 30.07
Die oben genannten Methodiken haben wir mit einer Gruppe Schwarzer Performer*innen untersucht.
Unser Ziel war es weißes Bewegungsmaterial in seiner Konstruiertheit aufzuzeigen und mit als Schwarz konnotiertem Bewegungsmaterial zu kontrastieren, zu vermischen.
IMG_20170730_175320
Weiterlesen

Logbuch #29 Woche 3

#29 Und wir flogen tausen Jahre
Woche  03.
(02.08. – 08.08.2017)

Frauke Rubarth, Susanne Tod, Eyk Kauly, Thomas Nestler

image1

Und was noch? Übersetzungsprozesse – Texterarbeitung neu gedacht…

In dieser Woche beschäftigen wir uns sehr viel mit Textarbeit und dem Experimentieren damit auf der Bühne. Zunächst erarbeiten wir einen Text ausgehend von improvisierter DGS. Dieser Übersetzungsprozess dreht die sonst meist übliche Arbeitsweise um, einen geschriebenen Text in DGS zu übersetzen und dann damit auf der Bühne zu probieren. Wir gehen von der DGS aus: Eyk improvisiert Inhalt zu Themenstellungen, diese werden schriftlich erfasst und zu einem Text „geformt“.

Ausschnitte zum Übersetzungsprozess – Entstehung eines Texts

image2a) Themenstellung für Eyk, der dazu in DGS improvisiert
Themen: „Auf der Erde“, „Raketenstart“ und „im All“.

b) Grobübersetzung des gebärdeten Inhalts (Eyk und Susanne)
Susanne erstellt direkt während des Improvisationsprozesses von Eyk die Grobübersetzung. Textausschnitt:

Die Erde

Wir nähern uns der Erde und kommen an eine Klippe. Die starke Brandung schlägt gegen die Klippe. Ein Mann sitzt oben auf der Klippe und sieht in den Himmel. Die Sonne geht langsam im Meer unter. Es wird Nacht, viele Sterne sind am Himmel. Ein Stern ist anders, er „leuchtet langsam“. „Ist das ein Stern? Ein Planet? Was ist das? Keine Ahnung!“. […]

c) „Verfeinern“ der Grobübersetzung im Austausch mit Thomas, Eyk und Frauke -> Erzähltext

Dieser Prozess erfolgt in mehreren Schritten, der Text verändert sich stetig. -> Fortsetzung des Prozesses: mit den Bühnenproben auch immer überprüfen, ob Text auch wieder reduziert werden kann. (s.u.)
Hier zwei Textausschnitte:

Die Erde

Die Erde. Mit schäumender Gischt schlägt die Brandung gegen die Klippen am Ufer. Dort oben, auf dem Felsen sitzt ein Mann und schaut in den Himmel.
Langsam versinkt die Sonne im Meer und aus der Dämmerung wird dunkle Nacht. Vereinzelt leuchten Sterne auf und es werden immer mehr, bis schließlich das ganze Himmelszelt von ihnen erfüllt ist.…
Weiterlesen

Logbuch #29 Woche 2

#29 Und wir flogen tausen Jahre
Woche  02.
(26.7. – 02.08.2017)

Frauke Rubarth, Susanne Tod, Eyk Kauly, Thomas Nestler

image2 image1 image3

Arbeitstische

Bühnenraum und Material prägen die 2. Woche

  • Am Ende unserer ersten Arbeitsphase entscheiden wir, uns für einen Tag lang aufzuteilen: Frauke und Susanne arbeiten an Auswertungen, Fragestellungen und der Dokumentation, Eyk und Thomas versuchen verschiedene technische Ideen zum Thema „Schweben und Schwerelosigkeit“ umzusetzen. Dieser Zwischenstopp erweist sich als sehr sinnvoll, um zu klären, wie wir nach den Tagen, an denen wir uns nicht sehen, weitermachen können und wollen, und welche weiteren Materialien wir benötigen.
  • Aus Hamburg bringen Frauke und Thomas diverse Requisiten, Instrumente (z.B. Didgeridoo, Klangschale, Saxophon) und Materialien (Ballonstoff, Nähmaschine, Windmaschine) mit.
    Mit denen wollen wir in den kommenden Tagen arbeiten. Wir haben große Lust, nach der Konzentration auf Sprache und Zeichnungen in den vergangenen Tagen, uns auf Material zu stürzen, zu nähen und zu bauen.

image4 image5

  • Unsere drei Orte funktionieren gut: der Gedanken-Ideen-Raum wächst und erweist sich mehr und mehr als eigener Forschungsraum und „Ort des Sortierens“. Und ein neuer wichtiger Ort entwickelt sich: der kreative Pausenraum.

image6 image7

 

 

  • Daneben probieren wir Instrumente aus: Verstärkung der Bässe durch den Subwoofer, Erspüren von Vibrationen an Plexiglas, Folien, Papier, Holz, …

Bisher sind diese aber nicht zufriedenstellend. Die Ergebnisse zu schwach, zu stark an Lautstärke gebunden.

  • Wir haben Besuch von Fraukes Sohn (5 Jahre alt), dem wir vergangene Woche bereits ein Video geschickt hatten. Er darf aber nicht nur zuschauen, sondern in einer kurzen Sequenz mit Eyk gemeinsam agieren. Zum Beispiel wiederholen die Beiden Aufgaben zum Thema „Einsamkeit“, die Eyk und Thomas schon gemeinsam gespielt hatten.

image8 image9

 

Praktische Forschung und Fragestellungen

  • Kommunikation: Wie findet die Kommunikation zwischen Thomas und Eyk statt, wenn sie alleine arbeiten?
  • Das Thema „Kommunikation in der Gruppe – wann kommunizieren wir wie miteinander?“ begleitet uns im Prozess des Arbeitens.

Weiterlesen

Logbuch #30 Trailer

Trailer
WHATYOUSEEISWHATYOUGET
Trailer

Anta Helena Recke, Elisabeth Hampe, Frieder Blume, Joana Tischkau

 …
Weiterlesen

Logbuch #29 Woche 1

#29 Und wir flogen tausen Jahre
Woche  01.
(18. – 25.07.2017)

Frauke Rubarth, Susanne Tod, Eyk Kauly, Thomas Nestler

image1

image3image2image4image5

Ankommen und Einrichten des Raumes

  • Einrichtung der Bühne mit dem Bühnentechniker: Mobiler Beamer mit Leinwand, Beleuchtung und Ton
  • Im beginnenden Forschungsprozess richten wir zunächst in drei Orte ein: Forschungsspielraum, Gedanken-Ideen-Raum und „Zwischenraum“. Im Gedanken-Ideenraum werden Gedanken und Ideen sortiert und visualisiert und so Prozesse aus dem Spielraum aber auch den Köpfen dokumentiert.
  • Wir entdecken den Raum für uns: Warm Up und freie Improvisationen im Raum – jeder für sich, in der Begegnung und in der Gruppe – Beschaffenheit, Formen, Geräusche und Klänge.
  • Thema in der Gruppe: Kommunikation miteinander – Frauke und Thomas haben bereits im Vorfeld damit begonnen, das Fingeralphabet und erste Gebärden zu lernen.
  • Am 2. Tag: Eröffnungsgespräch mit Gebärdensprachdolmetscherin für Eyk. Die Kommunikationssituation ist für einige in der Gesprächsrunde ungewohnter als für andere; sehr schönes und ermutigendes Gespräch zur Residenz und den Forschungszielen.

Praktische Forschung  und Fragestellungen

  • Kommunikation: wann sprechen wir? Wann gebärden wir? Wie können wir noch kommunizieren? Wie sieht die Kommunikation im Team aus (auch im Alltag)? Was braucht jeder einzelne?
  • Planeten-Lotterie – ein Glücksspiel: erfundene Planeten werden aus einem Hut gezogen und in Improvisationen dargestellt. Wir entdecken erste visuelle Umsetzungen von Lauten / Geräuschen (z.B. Schrei = Papier aus dem Mund)
  • Einführung der Kommunikationszeit ohne gesprochener Sprache. Es gibt an jedem Tag eine Zeit, in der wir ohne gesprochene Sprache kommunizieren.
  • Arbeit mit Techniken des Wiederholens und Kopierens von Handlungen, Zeichnungen von Gesehenem auf einer Flipchart erweitern das Experimentieren.
  • In den ersten beiden Tagen liegt der Schwerpunkt inhaltlich auf dem Experimentieren mit unterschiedlichen Vorstellungen von Planeten: wie findet dort Kommunikation statt? Haben die Planeten selbst eine gewisse Qualität oder die Bewohner auf ihm? Sind wir Bewohner oder Besucher eines Planeten? Mit unterschiedlichen Dichten und Qualitäten der Planeten spielen, aber wie?

Weiterlesen

Logbuch #30 Woche 3

Woche  03.
WHATYOUSEEISWHATYOUGET
Logbuch

Anta Helena Recke, Elisabeth Hampe, Frieder Blume, Joana Tischkau

Die dunklen Deutschen

-ausführliche Recherche zu Schwarzen Deutschen Musiker_innen und Medienpräsenzen in Deutschland zwischen 1950 und 2005

DSC_0612

DSC_0613Prinzipien die sich dabei herauskristalisieren:
–  Schwarze Körper als Symbol für weiße Bewegungsfreiheit

–   Häufig dienen bei den Musikprojekten Schwarze Performer_innen als äußere Hülle und weiße männliche Produzenten oder DJ’s als Komponisten, Drahtzieher und Profiteure.

(Das Prinzip Frank Farian).

– Die Vermarktung zielte dabei auf die Präsentation einer irgendwie gearteten Exotik aus der Ferne (Karibik, Afrika & USA) oder einer diffusen Internatonalität.

– Die Rezipient_innen können durch die schwarzen Performer_innenkörper in einer kolonialen Fantasie über den eigenen Platz an der Sonne schwelgen und befriedigte eine Exotalgie.DSC_0614

– Das zu Grunde liegende Tonmaterial ist meist aus dem Schlagerkontext.

– „Being black, singing in German bands, making german music doesn’t posite you as german, but provides a template/blueprint for white german ideas of liberty, freedom and german citizenship“

– DDR/Schwarze Köper: Damiani J. Partridge: „Hypersexuality and Headscarves: Race, Sex and Citizenship in the New Germany“: „(…)Her body (complexion) became the physical marker through which some people imagined that they could tracel in fantasy, if not reality, to the US Eastcoast. (…) Eastgermans could travel, „experience“ eroticism, exoticism through black bodies. The black body is providing access to illicit media.“

– historischer Film (1971)über sog. Besetzungskinder:DSC_0615
„Halb und Halb“ von George T. Paruvani

– Versuch eine (fiktive) Schwarze Deutsche Musikgeschichte und Szene zu konstruieren

(Schwarze Deutsche Welle)

Schwarze Geschichte in Deutschland kann sich nicht auf eine vereinigende geschichtliche Narratin wie z.B. Skaverei oder Kolonialismus beziehen, da die Anwesenheit Schwarzer Mensche in  Deutschland auf sehr heterogene geschichtliche Zusammenhänge zurück geht. Dazu kommt, dass Deutschland seine koloniale Vergangheit und auch seinen Status als Einwanderungsland weitestgehend leugnet. Eine „Schwarze Deutsche Welle“ zu konstruieren als Versuch der Manifestation einer Schwarzen Deutschen (Kultur)geschichte.…
Weiterlesen

Logbuch #30 Woche 2

Woche  02.
WHATYOUSEEISWHATYOUGET
Logbuch

Anta Helena Recke, Elisabeth Hampe, Frieder Blume, Joana Tischkau

14.07-23.07.2017

Colonastics©
Praxis: Zumba Stunde/Ginga/HipHop Dance-Fitness
Literatur: Turnen in South West Africa (dt. Kolonie) Gertrud Pfister Colonialism and the Enactment of German Identity-Turnen in Southwestafrika
Recherche anderer ‚bastadisierter’ Körper und Fitnesspraktiken (Jiu Jutsu, Mallakambh/Chinese Pole/Pole Dance/Pole Fitness, Oriental Dance/American Tribal Dance, Yoga( Modern Posture Practice/Post-Yoga) Limbo, Bollywood Dance, Capoeira

DSC_0606

 

Workout als maximal Kommerzialisierung einer kulturellen, sozialen Praxis.
Was bleibt von der kulturellen Praxis erhalten. In wie weit wird kulturelle Rahmung entfernt, Schritte ausgehöhlt sodass nur Form bestehen bleibt?
Sport/Fitness oftmals mit Zweckmäßigkeit, Rationalität in Verbindung gebracht. Rationale Körper/Naturbeherrschung.
Die körperliche Praxis wird entsexualisiert, entspiritualisiert, entsozialisiert, individualisiert, entritualisert, re-ritualisiert, de-und rekontextualisiert.
Welche Themen können durch Colonastics angesprochen, sichtbar gemacht werden?
Welche stereotypen Bilder können nutzbar gemacht werden?
Feine Linie zwischen Hinweis, Kritik und Affirmation und ReproduktionDSC_0609


Weiterlesen

Logbuch #30 Woche 1

Woche  01.
WHATYOUSEEISWHATYOUGET
Logbuch

Anta Helena Recke, Elisabeth Hampe, Frieder Blume, Joana Tischkau

07.-09.07.
Ideen sammeln, Wochenplan überarbeiten, Mentoren Treffen

Kennen lernen, einen Einblick ins gegenseitige Arbeiten bekommen, gemeinsame Interessen austauschen

Gemeinsame Interessen:
Schwarze Identität in Deutschland, Repräsentationen Schwarzer (Deutscher) in Medien und Popkultur, Deutsche (Schwarze) Musikgeschichte, Körperliche Aspekte rassifizierter Zuschreibungen

09.-13.07.

TPFKAWY/WHAT.YEAH.
Review des vorausgegangen Materials

-Enthumanisierung & Fragmentierung erzeugen häufig humoristische Momente
-Die Zuschauer_innen werden ihrem eigenen Voyeurismus ausgesetzt, wird in WHAT.YEAH. verstärkt da dem gaze keine Ausweichfläche geboten wird, TPFKAWY produziert allerdings eine Art visuelle, sexuell konnotierte Monstrosität, die in der Bedrohlichkeit des Sounds gespiegelt wird
-Verschiedene Feminitäten werden ausgestellt und verhandelt/in Beziehung zueinander gesetzt
-Beide Stücke zeugen von dem Versuch eine selbstbestimmte (empowernde) weibliche Sexuelle Identität auszuloten, die den körperlichen Dimensionen von Rassismus gegenüber gestellt wird
-Fragestellung: How to be Critical and Celebratory at the same time? Wie viel Affirmation verträgt die Kritik?

By WHATYOUSEEISWHATYOUGET

All the bastardized Colonastics! (All the bastardized Colonastics!)
All the bastardized Colonastics! (All the bastardized Colonastics!)
All the bastardized Colonastics! (All the bastardized Colonastics!)
All the bastardized Colonastics!
Now put your behind up.

Every night I exotisize in my bed,
Lost in a fairytale.
Can you hold my ass and be my guide?

Black Audiences filled with Identityies cover your skies.
What kinda dream is this?
This could be the Schwarze Deutsche Welle or desireable Zumba.
Either way I don’t wanna mystify without you.

Yes! So black right now,
Most incredibly black.
Oh! So black. Oh! So black.
Yes! So black right now.

All the Black Audiences who are independent,
Throw your butt at me!
All the Black Audiences who makin’ history,
Throw your butt at me!
All the Black Audiences who truly feel alienated,
Throw your butt at me!

Tonight I’ll be your black TicTacToe.
I’m callin’ all my Rasta Farian Franks.…
Weiterlesen

Logbuch #28 Woche 4

Woche  04.
(…machines that move us…)

 

Dienstag:

Theater aufräumen und Überlegungen zum Raumkonzept. Beleuchtung und Beamer werden fest installiert.

Szenische Ideen und Choreografien aus den vorhergegangenen Wochen werden in ihrem Zusammenwirken ausprobiert und auf konzeptionelle und spielerische Zusammenhänge untersucht.

Daraus entwickeln sich neue Veränderungen und neue spielerische Ideen. Einzelne szenische Ideen werden hinsichtlich des Making-Offs aussortiert. Aus dem nicht genutzten Material entsteht ein Archiv-Bereich im Raumkonzept:

image1

image3 image2

Mittwoch:

Durchlauf von den, am Vortag zusammengesetzten, Szenen.

Anschließend technischer Absturz aller Robotik-Geräte.

Nach Problembehebung Präsentation mit Veit Sprenger und Winfried Wrede.

Abschließend Gespräch mit Veit Sprenger und Winfried Wrede:

-Einbindung von unvorhersehbaren Momenten/Peaks/Brechungen

-Dinge 2 x auftauchen lassen

-Idee den Raum mehr zum Akteur werden zu lassen mit Beleuchtungen und Aufmerksamkeitslenkung

-Überlegungen wie man den Zuschauer persönlicher einbinden könnte/ auch räumliche Publikumslenkung

-Wärme vs. Glätte /Scheiße vs. Rundheit – Übrerforderungen einbauen (Menschlichkeit)

-Überlegungen wie Techniker/Technikpulte auch inszeniert werden könnten. Techniker=Zuschauer=?

Donnerstag:

-Versuch die Kritik des Vortages einzubauen. Ablauf wird fürs Making-Off dreigeteilt und Übergänge werden überlegt und ausprobiert. Absprachen getroffen. Anschließendes Vorbereiten des Bühnenraumes für das Making-Off. Weisse Holzsockel werden als mögliche Sitzgelegenheiten im Raum verteilt.

image5image4

Anschließend Making-Off mit Publikumsgespräch:

Publikumsrückmeldungen:

Nicht nur Behandlung von Mensch Maschine sondern auch Mensch-Maschine-Tier

Körperapplikationen:

Geschichtlich der Haken als Prothese funktionaler als die Metallhand, trotzdem wurde aus ästhetischen Gründen die Metallhand bevorzugt.

Historisch gab es auch die Tentakel als funktionalere Variante des Hakens als Prothesenidee.

Verkabelung=Vernetzung mit dem digitalen Netz

Biologisch: Nabelschnur, ernährende App.

Oscar Pistorius

Oscar Pistorius

 

Freitag:

Besprechung des Making-Offs und Abschlussbesprechung:

Atmen:

Assoziationen: körperlich Beeinträchtigte steuern Rollstuhl mit Atmen.

Atmen noch viele Variationen möglich

Raumsituation:

Nähe des Publikums wichtig !

Performer:

Blickkontakt bricht den durch die Lichter abgesteckten Raum.

Publikumsführung:

mehr Reize, zeitliche Veränderung des Raumes, Peaks.

Wie erzeuge ich: „Hallo ihr seid willkommen, fühlt Euch frei“ beim Publikumsempfang und der Stimmung über die Performance hinweg.…
Weiterlesen

Logbuch #28 Woche 3

Woche  03.
(…Die Vernetzung von Mensch und Maschine …)

Wochenprogramm:
Ausstattung des Performers mit Sensoren (Leap-Motion und Biegesensoren). Ziel ist die gegenseitige Kommunikation und Steuerung zwischen Performer, Computer und Robotikteilen.


Montag:
Vorführung von den bisher erarbeiteten szenischen Versuchen.
Anschließend Kritik und Gespräch mit Veit Sprenger und Winfried Wrede:
Überlegungen die Technik offen zu legen, die notwendigen technischen Umbauten in die Performance mit ein zubauen.
– Den Experimentierraum in der Performance behalten und sich den Ablauf über bewusst sein.
– Überlegungen durch „Längen“ bzw. stehende, langsame, gleichförmige Bilder eine Meditation/Trance des Zuschauers zu erzeugen. Aber: Wie schafft man eine stimmige Dramaturgie in dieser Gleichförmigkeit?

– Weiteres Arbeiten an den Rythmi, Blickrichtungen und Haltung des Performers.
– Überlegungen zum Verhältnis der menschlichen Sprache zu den Sprachen der Maschinen. Die Robotik-Teile geben technikbedingt Motorengeräusche ab. Überlegung diese Geräusche als Sound/Sprachmotive bewusst einzubauen.
– Performance mit der Roboterhand entwickelt den Fokus auf die Machtpositionen zwischen Mensch und Maschine. Entscheidung, welche Aussage man damit verfolgen will/bzw. worauf den Fokus setzen?

Abends:
Technische Einrichtung von Sound und Technik.
Biegesensoren Vorbereitung und Anfang von Programmierung.

Dienstag:
– Installation und Programmierung von Leap Motion.
– Einrichtung verschiedener Möglichkeiten zur Sprachbearbeitung mit dem Helikon Voice Prozessor für Violas Stimme.

W301

– Stoff kaufen und nähen der Hose für das Kostüm.
– Textrecherche zu Robotik und Chatbot-Dialogen
– Neonröhren-Lichtloop-Programmierung, Kommunikation und Netzwerkeinrichtung
– Klangaufnahmen: Geräusche der Motoren von Hand- und Wurmrobotern, Neonlampen, Nähmaschine

W302

Mittwoch:
– Experimentielle Arbeit an Verknüpfung von Ellenbogen-Biegesensor mit Lichtloop- Installation
– Ausarbeitung der interaktiven Programmierung
– Dramaturgisch / szenische Arbeit an Lichtloop-Szene unter Verwendung des Ellenbogen-Biegesensors
– Textproben mit computergenerierter Stimme: Computer liest seine eigene Programmierung, Stellen von Programmiercode.
– Proben mit verstellbarem Licht: Unterschidliche Positionen der Neonröhren:

  • – Diagonalie Konposition
    – Ballung
    – Umrahmung

W303 W304 W305

– Boibot Recherche / Beziehungsanfang

Donnerstag:
Lichtkreislauf-Choreografie wird auf die Ansteuerung mit den Sensoren angepasst und der Ablauf und Bewegungen verändert.…
Weiterlesen